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Das Gemeinschaftsleben auf dem Sophienhof

Team vor dem Scheunentor

Inzwischen leben insgesamt sechzehn Menschen in enger Zusammenarbeit auf dem Sophienhof – alle verstreut auf dem zwei Hektar großen Grundstück sowie direkt nebenan. Die Gründe dafür sind vielfältig und variieren individuell, doch eine Sache verbindet uns alle:
Das Zusammenleben in einer Gemeinschaft ist unser Lebensmodell. Ob von langer Hand geplant oder einfach nur „reingerutscht“, spielt keine große Rolle. Trotz – oder gerade wegen – unserer sehr unterschiedlichen Hintergründe, Interessen und Persönlichkeiten ist unsere kleine Gemeinschaft außerordentlich potent. Es fehlt nicht an Input und jeder der Lust hat, kann sich in die vielen Projekte einbringen, die außerhalb der Tagesordnung ablaufen: Ob bei der Gestaltung/Verschönerung des Gartens, dem Anlegen von Bienenstöcken, der Schaffung von kleinen Rückzugsorten oder Oasen für Ruhe und Entspannung, dem Bau einer Sauna etc. Natürlich sind wir alle auch im „Alltagsgeschäft“ auf dem Hof involviert, ob angestellt oder nicht. Wir sind verantwortlich für die Grundlebensmittelversorgung von sehr vielen Menschen und nehmen diese Verantwortung sehr ernst. Alle ziehen an einem Strang, wenn es mal „brennt“. Ernteaktionen, Jäteeinsätze oder die ungeplante Entlastung einer erkrankten Fachkraft in der Landwirtschaft oder im Gemüsebau werden von der gesamten Gemeinschaft getragen.
Genauso wichtig wie die Zusammenarbeit ist die individuelle Entfaltung einer*s jeden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Raum, sich auszuleben und auszusprechen. Alle zwei Wochen halten wir ein Plenum ab und versuchen, allzeit in Kontakt miteinander zu sein. Hilfreich dafür ist unser wöchentliches Angebot an gemeinsamen Unternehmungen (montags: Kinoabend; mittwochs: Bouldern; donnerstags: Saunaabend; freitags: Spieleabend).
Unter den sechzehn Mitgliedern sind vier Kinder im Alter von zwei Monaten bis acht Jahren. Sie beleben täglich das Haus, lehren und lernen (mit) uns, den Alltag möglichst phantasievoll und sinnbringend zu bestreiten. Das Haus ist generell ein Treffpunkt für Besucher aller Art und steht jeder neugierigen Seele offen. Seien es Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn (und davon gibt es viele in einem so kleinen Ort wie Oldendorf) oder SoLawisten, die sich an den Aktionen beteiligen oder einfach mal auf ein Pläuschchen vorbeikommen.